Barcelona gewinnt spanischen Supercup: 3:2 gegen Real Madrid
Das Team von Coach Hansi Flick hatte von Beginn an mehr vom Spiel und ging durch Raphinha verdient in Führung. Kurz vor der Pause wurde es turbulent: Zunächst glich Vinicius Junior mit einer sehenswerten Einzelleistung aus (45.+2), dann stellte Robert Lewandowski mit einem Lupfer über Real-Goalie Thibaut Courtois auf 2:1 für Barcelona (45.+4), ehe Gonzalo Garcia im Zuge eines Corners neuerlich den Gleichstand herstellte (45.+6).
Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Madrilenen überwiegend auf Konter und überließen Barca zumeist den Ball. Die Strafe dafür folgte in der 73. Minute, als ein Raphinha-Schuss von Raul Asencio unhaltbar für Courtois abgefälscht wurde. Drei Minuten später kam Alaba auf den Platz und absolvierte damit sein erstes Pflichtspiel seit 19. Oktober des Vorjahres, doch auch mit dem ÖFB-Teamkapitän und dem gleichzeitig eingetauschten Kylian Mbappe gelang den "Königlichen" das Comeback nicht mehr. Daran änderte auch die Rote Karte für Barcas Frenkie de Jong nach Foul an Mbappe nichts (91.).
Zusammenfassung
- Barcelona hat den spanischen Supercup durch ein 3:2 gegen Real Madrid in Jeddah gewonnen und damit den Rekord auf 16 Titel ausgebaut.
- Matchwinner war Raphinha mit zwei Toren (36., 73.), während Real Madrid durch Vinicius Junior (45.+2) und Gonzalo Garcia (45.+6) jeweils ausgleichen konnte.
- David Alaba feierte in der 76. Minute nach langer Verletzungspause sein Comeback, konnte aber die Niederlage von Real trotz der Einwechslung von Kylian Mbappe und einer Roten Karte für Frenkie de Jong (91.) nicht verhindern.
