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Argentinien gewinnt "Finalissima" mit 3:0

01. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Südamerika-Champion Argentinien besiegt im großen "Finalissima" Europameister Italien mit einem 3:0.

Zum dritten Mal in der Fußball-Geschichte kam es zum Kräftemessen der beiden erfolgreichsten Kontinentalverbände der Welt. Dabei holte sich Südamerika-Champion Argentinien mit einem 3:0 gegen Europameister Italien den Titel "Finalissima 2022". Im Londoner Wembley Stadion kam es zum ersten "Finalissima" seit 29 Jahren. 

Schon von Minute Eins nimmt das Match keinen Freundschaftsspiel-Charakter an. Beide Teams schenkten sich nichts. In Minute 28 fällt dann das erste Tor durch Lautaro Martinez nach einem Pass von Top-Star Lionel Messi. Kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit sorgt dann Angel Di Maria für das 2:0. Generell fehlte es Italien an offensiver Durchschlagskraft. Bei der "Albiceleste" überzeugte neben Di Maria auch Superstar Lionel Messi, der dann kurz vor Schluss in der 94. Minute Paulo Dybala zum letzten Tor in der Partie auf. 

Donnaruma stärkster Spieler der Azzurri 

Die zwei befreit aufspielenden Offensivkünstler vom französischen Meister Paris Saint-Germain hielten ihren Clubkollegen Gianluigi Donnarumma fast permanent beschäftigt. Der Torhüter war der stärkste Spieler der Italiener, bei denen Abwehr-Routinier Giorgio Chiellini in der ersten Hälfte seinen letzten Team-Auftritt absolvierte. Vor dem 2:0 verlor der 37-Jährige das entscheidende Laufduell mit Di Maria, der Donnaruma dann überlupfte.

Es war dies das dritte Mal, dass sich der Europa- und Südamerika-Meister unter der Schirmherrschaft der beiden Kontinentalverbände UEFA und CONMEBOL begegneten. Die erste Auflage des Interkontinental-Finals hatte 1985 Frankreich in Paris mit 2:0 gegen Uruguay gewonnen. 1993 setzte sich Argentinien im heimischen Mar del Plata mit 5:4 im Penaltyschießen gegen Dänemark durch.

"Es war ein wunderschönes Finale, voll mit Argentiniern", sagte der 35-jährige Messi. "Was wir hier erlebt haben, war wunderschön. Wir wussten, es würde ein schönes Spiel sein und ein schöner Rahmen." Knapp ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar zeigte sich der Kapitän der "Albiceleste" selbstbewusst: "Wir nehmen es mit jedem auf." Azzurri-Trainer Roberto Mancini zeigte sich als fairer Verlierer. "Ich denke, sie haben besser gespielt als wir", gratulierte er den Argentiniern.

Angela PerkonigQuelle: Agenturen / Redaktion / pea