APA - Austria Presse Agentur

Andreas Heraf nicht mehr Ried-Trainer

08. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Bundesligist SV Ried hat sich von Trainer Andreas Heraf getrennt. Der 54-Jährige befindet sich seit Ende September im Krankenstand. Am Montag gab der Verein die Trennung bekannt.

Andreas Heraf wird nach seiner krankheitsbedingten Pause nicht mehr zum SV Ried zurückkehren. Der 54-Jährige, der seit Ende September von Co-Trainer Christian Heinle vertreten wird, und der Bundesligist gehen getrennte Wege, wie die SV Ried am Montag bekannt gibt. 

Der ehemalige Nachwuchsleiter des ÖFB übernahm die abstiegsbedrohten Rieder im März 2021 und schaffte den Klassenerhalt. In der aktuellen Saison starteten die Innviertler stark. Nach 13 Spieltagen liegt man auf Platz fünf. 

Geschäftsführer Wöllinger nennt Gründe für Trennung 

Ried-Geschäftsführer Rainer Wöllinger sagt in einem Statement, dass verschiedene Vorstellungen von der Ausrichtung des Klubs in der Zukunft zur Trennung geführt haben sollen: "Nach der krankheitsbedingten Pause haben beide Seiten – sowohl Andreas Heraf als auch wir – in Gesprächen festgestellt, dass es unterschiedliche Auffassungen gibt, in welche Richtung sich der Klub bewegen soll. Deshalb haben wir uns jetzt einvernehmlich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit nicht mehr fortzusetzen. Andreas Heraf hat für die SV Guntamatic Ried sehr viel geleistet. Dafür möchte ich ihm im Namen des gesamten Vereins herzlich danken. Wir wünschen ihm für seine Zukunft das Allerbeste." 

Wöllinger verkündet außerdem, dass Christian Heinle vorerst interimistisch Cheftrainer bleiben sollen. Wie lange ist jedoch unklar, denn der 36-Jährige verfügt nicht über die notwendige UEFA-Pro-Lizenz, die als Cheftrainer in der Bundesliga benötigt wird. 

Heraf bedankt sich für "unglaublich erfolgreiche Zeit" 

Der scheidende Cheftrainer der Rieder wird in der klubinternen Mitteilung wie folgt zitiert: "Ich möchte mich bei der SV Guntamatic Ried für eine wunderbare und unglaublich erfolgreiche Zeit bedanken. Der Wiederaufstieg in die Bundesliga und der souverän geschaffte Klassenerhalt letzte Saison werden mir ewig in Erinnerung bleiben", sagt Andreas Heraf. Beim Wiederaufstieg in die Bundesliga in der Saison 2019/20 war Heraf Co-Trainer. Die letzten Wochen als Cheftrainer hat Heraf wegen gesundheitlichen Problemen verpasst. Seine Ärzte haben ihm ein striktes Sprechverbot verordnet, um die Stimmbänder zu schonen. 

Maximilian PatakQuelle: Redaktion