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Alcaraz gibt in Paris eine Woche vor dem Masters auf

04. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Der Weltranglisten-Erste Carlos Alcaraz hat am Freitag beim Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy im Viertelfinale aufgeben müssen. Der 19-jährige Spanier lag gegen den gleichaltrigen Dänen Holger Rune 3:6,6:6 und 1:3 im Tiebreak im Rückstand, als er wegen einer mutmaßlichen Bauchmuskelverletzung das Handtuch warf.

Der Zeitpunkt ist für ihn unglücklich. Am Sonntag in einer Woche beginnen in Turin die ATP Finals, für die sich der Aufsteiger des Jahres erstmals qualifiziert hat. Danach ist er auch noch beim Davis-Cup-Finalturnier in Spanien vorgesehen.

Alcaraz hat nun neun Tage Zeit, die Verletzung in den Griff zu kriegen. "Ich kann mich nicht strecken, ich konnte nicht gut aufschlagen und die Vorhand nicht gut schlagen", sagte Alcaraz später. Er habe es vorgezogen aufzugeben und sich darum zu kümmern. "Ich werde mich jetzt ein paar Tests unterziehen. Ich werde versuchen, bis Turin wieder bei 100 Prozent zu sein."

Nun kommt es beim Hallenturnier in Paris im Halbfinale zu einer Wiederholung des Finales der Swiss Indoors in Basel, in dem sich Félix Auger-Aliassime deutlich durchgesetzt hatte. Der 22-jährige Kanadier ist nach seinem 6:1,6:4-Erfolg am Freitag über Frances Tiafoe (USA) seit nun schon 16 Spielen ungeschlagen. Rune steht erstmals im Halbfinale eines Turniers dieser Größenordnung.

Auger-Aliassime hat zuletzt die Titel in Florenz, Antwerpen und Basel gewonnen, er geht auf seinen vierten Triumph in ebensovielen Wochen los.

In den Abendpartien setzten sich die Favoriten klar durch: Novak Djokovic ließ dem Italiener Lorenzo Musetti beim 6:0,6:3 keine Chance und auch Stefanos Tsitsipas war gegen Nadal-Bezwinger Tommy Paul (USA) beim 6:2,6:4 ungefährdet. Djokovic und Tsitsipas spielen im Kampf um den Finaleinzug nun gegeneinander. Das bisher letzte Duell der beiden hatte es im Finale von Astana im Oktober gegeben, Djokovic siegte damals 6:3,6:4. Im Head-to-Head führt der 35-jährige Serbe mit 8:2 gegen den knapp elf Jahre jüngeren Griechen.

Quelle: Agenturen