Mohamed SalahAPA/AFP/Franck Fife

Afrika-Cup: Aufregung um verletzten Liverpool-Star Salah

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Liverpools Co-Trainer Pep Lijnders hat Vorwürfe von ägyptischer Seite im Rahmen des Afrika-Cups zurückgewiesen, wonach es dem verletzten Fußballstar Mohamed Salah an Hingabe für sein Heimatland mangle.

"Derjenige, an dessen Engagement man nie zweifeln sollte, ist Mo Salah", sagte Lijnders am Dienstag auf der Pressekonferenz einen Tag vor dem Halbfinale des englischen Fußball-Ligapokals zwischen dem Team von Trainer Jürgen Klopp und dem FC Fulham. Salah habe einen "richtigen Riss in der Kniesehne", erklärte Lijnders.

Der 31-jährige Stürmer fällt voraussichtlich drei bis vier Wochen aus. Zuvor hatte der ägyptische Rekord-Nationalspieler Ahmed Hassan der englischen Zeitung "Daily Mirror" gesagt, als Kapitän solle Salah "in jedem Fall im ägyptischen Kader bleiben, selbst wenn er nur noch auf einem Bein stehen könnte". Hassan warf Salah zudem vor, seinen Abschied aus dem ägyptischen Lager selbst geplant zu haben.

Lijnders lobte stattdessen die Zusammenarbeit zwischen dem ägyptischen Medizin-Team und jenem des Klopp-Klubs, man stehe in "engem Kontakt". Beim Afrika-Cup in der Elfenbeinküste hatte Ägypten am Montag etwas glücklich das Achtelfinale erreicht.

Salah, der sich beim Vorrundenspiel am vergangenen Donnerstag gegen Ghana (2:2) am Oberschenkel verletzt hatte, sah von der Tribüne aus zu. "Ich weiß, dass das Land am Boden zerstört ist, weil es ihn verloren hat", sagte Lijnders.

Der Star-Stürmer soll am Mittwoch im Trainingszentrum der Liverpooler mit einem "intensiven Rehabilitationsprogramm beginnen", um womöglich doch noch ins Turnier eingreifen zu können, teilte sein Klub mit. Das Finale des Afrika-Cups in der Elfenbeinküste findet am 11. Februar in Abidjan statt, Ägypten ist mit sieben Titeln Rekordsieger.

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