Schramböck zur niedrigen Corona-Impfquote: Das Problem ist die FPÖ

20. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Oberösterreich ist das Schlusslicht bei den Corona-Impfungen. Diese niedrige Impfquote sei laut dem NEOS-Politiker Felix Eypeltauer ein Resultat des Wahlkampfs zur Landtagswahl in Oberösterreich und der geringen Aufklärung. Wirtschaftsministerin Magarete Schramböck (ÖVP) sieht die Schuld klar bei der FPÖ.

Die niedrige Corona-Impfquote in Oberösterreich spiegle laut Felix Eypeltauer Unsicherheit wider. Der Spitzenkandidat der oberösterreichischen NEOS hätte sich von der Landesregierung erwartet, "dass man sich aktiv hinstellt und aufklärt und sagt: Lasst euch impfen. Das ist nicht passiert".

Schuld daran sei der Wahlkampf, "ansonsten hätte man verantwortungsvoller gehandelt", so der Vorwurf von Eypeltauer. "Wir haben hier ein Match zwischen ÖVP und den Freiheitlichen, die sehr ähnlich sind, was die Inhalte betrifft, in Oberösterreich und da hat man, das ist meine Unterstellung an Thomas Stelzer, sich bewusst zurückgehalten", sagt der NEOS-Politiker bei "Milborn".

Verhalten der FPÖ "ist unverantwortlich"

Diesen Vorwurf dementiert die Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). Der oberösterreichische Landeshauptmann habe sich "klar positioniert und immer wieder zur Impfung aufgerufen. Das was wir in Österreich ganz klar haben, ist das Problem der FPÖ", so die Ministerin gegenüber PULS 24.

Das Verhalten der FPÖ sehe sie als "großes Risiko für den Standort. Es ist unverantwortlich gegenüber den Menschen in Österreich, sie in dem Glauben zu lassen, dass würde eh alles nicht helfen und sich dementsprechend zu positionieren", kritisiert sie die Freiheitlichen weiter.

"Situation in Europa ist absurd"

Auch die Grüne-EU-Abgeordnete Sarah Wiener sieht hier ganz klar Handlungsbedarf. Man müsse versuchen die Durchimpfungsrate zu steigern, ohne einen Impfzwang einzuführen. Es sei wichtig auf Personen Rücksicht zu nehmen, die gefährdet sind oder sich nicht impfen lassen können, erklärt sie bei "Milborn". Trotzdem sei laut Wiener "die Situation in Europa mit den verschiedenen Regeln absurd".

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea