Wiederkehr: Wieder zusperren zu müssen "wäre das schlimmste Szenario"

27. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

Wiens Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) hält die Corona-Situation gemäß Expertenmeinungen in Wien zwar für "recht volatil", aber stabil genug für schrittweise Öffnungsschritte.

Wiens Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) zeigte sich am Dienstagabend im Interview mit PULS 24 Anchor Thomas Mohr optimistisch, was die schrittweisen Öffnungsschritte in Wien betrifft. "Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Öffnungsschritte beibehalten werden können", so der NEOS-Vizebürgermeister. "Es wird natürlich ein regelmäßiges Monitoring geben", die Zahlen werde man genau im Auge haben, so Wiederkehr.

Mit steigenden Impfungen aller, die dies wollen, und mit dem breiten Testangebot wolle man es schaffen, die Lockerungen nicht zurücknehmen zu müssen. Dazu müsse man aber umsichtig vorgehen und eben nur schrittweise öffnen. Denn: Wenn man Ende Juni wieder zusperren müsse, etwa wegen steigender Infektionszahlen in Schulen und im Handel, "das wäre das schlimmste Szenario", warnte Wiederkehr.

Die maßgebliche Zahl sei nach wie vor die Belegung auf den Intensivstationen. Sie stünden zwar immer noch vor einer "großen Herausforderung", so Wiederkehr. "Allerdings merken wir auch in den vergangenen Tagen und den letzten Wochen, dass sich die Situation eingependelt hat", so der Vizebürgermeister. Die Zahlen würden auch langsam sinken. Man bleibe aber wachsam und beobachte die Entwicklungen.

Die Schulen müssten ganz vorne bei Lockerungen dabei sein, betonte Wiederkehr. Denn die Schüler hätten bisher sehr stark unter den Lockdowns gelitten. Er wolle deshalb, dass die Schulen bei den Öffnungen am 17. Mai vorne mit dabei sind.

Quelle: Redaktion / hos