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WHO: Rund 2.300 tote Zivilisten im Nahen und Mittleren Osten

Heute, 16:40 · Lesedauer 1 min

Im Krieg im Nahen und Mittleren Osten sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bisher mehr als 2.300 Zivilisten ums Leben gekommen. Mehr als 1.400 Tote seien im Iran gemeldet worden, fast 900 im Libanon und 20 in Israel, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Tausende Menschen in den drei Ländern seien verletzt worden. Besorgt zeigte sich Tedros über Dutzende Attacken auf Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal in der Region.

"Angriffe auf die Gesundheitsversorgung verletzen internationales Recht", betonte er im Rahmen einer Pressekonferenz. Bisher hat die WHO im Libanon 28 solche Angriffe mit 30 Toten und 25 Verletzten verifiziert. Im Iran waren laut der UN-Gesundheitsorganisation seit Kriegsbeginn 20 Angriffe mit 9 Toten. In Israel kam es zu zwei Angriffen auf das Gesundheitswesen.

Zusammenfassung
  • Im Krieg im Nahen und Mittleren Osten sind laut WHO bisher mehr als 2.300 Zivilisten ums Leben gekommen, davon über 1.400 im Iran, fast 900 im Libanon und 20 in Israel.
  • WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zeigte sich besorgt über Dutzende Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal in der Region.
  • Im Libanon wurden 28 Angriffe mit 30 Toten und 25 Verletzten, im Iran 20 Angriffe mit 9 Toten und in Israel zwei Angriffe auf das Gesundheitswesen verifiziert.