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Wahl in Schweden: Mehrheit für rechtes Lager

Das endgültige Ergebnis der Parlamentswahl in Schweden hat am Sonntag die knappe Mehrheit für das konservativ-rechte Lager sowie ein Rekordresultat der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bestätigt.

Der Vier-Parteien-Block des Konservativen Ulf Kristersson hat bei der umkämpften Wahl am vergangenen Sonntag demnach 176 Mandate errungen, das linksgerichtete Lager der bisherigen sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Magdalena Andersson 173.

Acht Parteien im Reichstag

Anderssons Sozialdemokraten werden den endgültigen Zahlen zufolge wie erwartet mit 30,3 Prozent klar stärkste Partei. Zweite werden die Schwedendemokraten, die auf ein Rekordergebnis von 20,5 Prozent kommen und somit erstmals die Moderaten von Kristersson als zweitstärkste Parlamentskraft ablösen.

Insgesamt schaffen es erneut acht Parteien in den Reichstag von Stockholm - vier davon bildeten das Lager von Andersson, vier den Block von Kristersson. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 84 Prozent.

Rücktritt Andersson

Andersson hatte sich ihrem Herausforderer bereits am Mittwochabend geschlagen gegeben und am Tag darauf den Rücktritt ihrer Regierung eingereicht. Kristerssons Partei lotet seitdem aus, inwieweit sie sich mit den Schwedendemokraten sowie den Christdemokraten und Liberalen auf eine Regierungsgrundlage einigen kann. Andersson führt eine Übergangsregierung, bis eine neue Regierung gefunden worden ist.

ribbon Zusammenfassung
  • Das endgültige Ergebnis der Parlamentswahl in Schweden hat am Sonntag die knappe Mehrheit für das konservativ-rechte Lager sowie ein Rekordresultat der rechtspopulistischen Schwedendemokraten bestätigt.
  • Insgesamt schaffen es erneut acht Parteien in den Reichstag von Stockholm.
  • Die Wahlbeteiligung lag bei rund 84 Prozent.