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Von der Leyen fordert Ende der Kampfhandlungen in Nahost

Heute, 05:18 · Lesedauer 1 min

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen in Nahost gefordert. "Es ist von größter Bedeutung, dass wir zu einer ausgehandelten Lösung kommen, die den Kampfhandlungen, die wir im Nahen Osten beobachten, ein Ende setzt", sagte von der Leyen während eines Besuchs in Canberra anlässlich der Unterzeichnung eines Handelsabkommens zwischen Australien und der EU. Sie verwies insbesondere auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges.

"Wir alle spüren die Folgewirkungen auf die Gas- und Ölpreise in unseren Unternehmen und unseren Gesellschaften", sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen.

Bereits am ersten Tag des Iran-Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Zusammenfassung
  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat während eines Besuchs in Canberra ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten gefordert.
  • Sie betont, dass die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges, insbesondere die steigenden Gas- und Ölpreise, Unternehmen und Gesellschaften in Europa betreffen.