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UNO-Sanktionen gegen syrische HTS-Miliz aufgehoben

Heute, 03:00 · Lesedauer 1 min

Der UNO-Sicherheitsrat hat seine Sanktionen gegen die islamistische HTS-Miliz in Syrien aufgehoben. Das beschloss der zuständige Sanktionsausschuss des höchsten UNO-Gremiums am Freitag. Die inzwischen aufgelöste Gruppierung Hayat Tahrir al-Sham (HTS) und mit ihr verbündete Gruppen hatten im Dezember 2024 den langjährigen syrischen Machthaber Bashar al-Assad gestürzt.

Der frühere HTS-Anführer Ahmed al-Sharaa, der als Übergangspräsident die Macht in Syrien übernahm, bemüht sich seitdem um ein moderateres Image. Die HTS war aus der Al-Nusra-Front hervorgegangen, dem syrischen Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida, und war von zahlreichen westlichen Staaten als "Terrororganisation" eingestuft worden. Nach dem Machtwechsel in Damaskus nahmen mehrere Staaten diese Entscheidung allerdings zurück. Seine Sanktionen gegen al-Sharaa hatte der UNO-Sicherheitsrat bereits im November aufgehoben.

Zusammenfassung
  • Der UNO-Sicherheitsrat hat am Freitag seine Sanktionen gegen die islamistische HTS-Miliz in Syrien aufgehoben.
  • Die inzwischen aufgelöste Gruppierung Hayat Tahrir al-Sham und verbündete Gruppen stürzten im Dezember 2024 den langjährigen Machthaber Bashar al-Assad.
  • Der frühere HTS-Anführer Ahmed al-Sharaa, der seitdem als Übergangspräsident amtiert, erhielt bereits im November die Aufhebung seiner UNO-Sanktionen.