APA/HELMUT FOHRINGER

Umfrage: FPÖ und SPÖ Kopf-an-Kopf an der Spitze

12. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Während die ÖVP in einigen Umfragen weiterhin an Zustimmung verliert, liefern sich die FPÖ und SPÖ ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze. Für Meinungsforscher Christoph Haselmayer zeigt dieses Ergebnis lediglich eine Momentaufnahme.

Die FPÖ legt in Umfragen weiter zu und liegt bei der Sonntagsfrage je nach Erhebung Kopf an Kopf mit der SPÖ bzw. sogar voran. Die ÖVP folgt jeweils deutlich dahinter auf Platz drei. 

"Bis zur Wahl kann viel passieren"

Für die Unique-Erhebung für "profil" wurden 800 Personen telefonisch bzw. online befragt. Hier lagen FPÖ (plus ein Prozentpunkt) und SPÖ (minus ein Prozentpunkt) mit je 26 Prozent gleichauf auf Platz eins. Die ÖVP folgt auf Platz drei mit 20 Prozent (minus zwei Prozentpunkte). Die Grünen legten um einen Prozentpunkt auf elf Prozent zu, die NEOS verloren in gleichem Ausmaß auf neun Prozent. Die Schwankungsbreite beträgt plus/minus 3,5 Prozentpunkte.

Unique Sonntagsfrage Dezember 22PULS 24

Obwohl sich die Stimmen für die ÖVP in dieser Umfrage fast halbiert haben, dürfe man die Partei dennoch nicht abschreiben, wie Meinungsforscher Christoph Haselmayer im PULS 24 Interview warnt. "Wir wählen erst im Herbst 2024, da kann viel passieren", so der Geschäftsführer des Instituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD).

Christoph Haselmayer analysiert im Interview die aktuellen Sonntagsfrage.

FPÖ tendenziell auf Platz eins

Derzeit liege die Tendenz für Platz eins jedenfalls bei der FPÖ. Das zeige auch die Umfrage des Linzer Market-Instituts ("Standard"), die die Freiheitlichen in ihrer Sonntagsfrage mit 29 Prozent an der Spitze sehen. Auf Platz zwei liegt mit 27 Prozent die SPÖ, gefolgt von der ÖVP mit 21 Prozent, den NEOS mit 11 Prozent und den Grünen mit 10 Prozent. Für diese Umfrage wurden 804 Personen online befragt.

Market Sonntagsfrage Dezember 22PULS 24

"Das ist alles innerhalb der Schwankungsbreite", meint Haselmayer. Man könne daher nach aktuellem Stand nicht eindeutig sagen, ob die FPÖ auf Platz eins ist oder nicht. Mit Sicherheit wisse man nur, dass es die ÖVP nach aktuellem Stand nicht ist, so der Meinungsforscher.

Quelle: Agenturen / Redaktion / pea