U-Ausschuss fährt zu Fundort von Pilnaceks Leichnam
Im Zentrum des von der FPÖ initiierten U-Ausschusses stehen die Ermittlungen nach Pilnaceks Tod. Die Behörden gingen schnell von einem Suizid aus. Nicht nur die Freiheitlichen orteten jedoch Ungereimtheiten; kritisiert wurde etwa, dass Smartwatch und Handy des früheren hohen Justizbeamten nur unzureichend beziehungsweise gar nicht ausgewertet wurden. Geklärt werden soll im U-Ausschuss, ob es politische Einflussnahme auf die Ermittlungen gab. Die ÖVP spricht hingegen von Verschwörungstheorien.
Entdeckt wurde der Leichnam im Oktober 2023 von einem Baggerfahrer. Dieser wird am Donnerstag als erste Auskunftsperson im U-Ausschuss aussagen, will die FPÖ bei der Befragung doch chronologisch vorgehen. Außerdem kommen ein Mitglied der Feuerwehr und ein Polizist, die später zum Fundort kamen, zu Wort.
Zusammenfassung
- Der Pilnacek-Untersuchungsausschuss startet am Mittwoch mit einer Ortsbesichtigung in Rossatz, wo der Leichnam des ehemaligen Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek im Oktober 2023 gefunden wurde.
- Im Mittelpunkt des von der FPÖ initiierten Ausschusses stehen die Ermittlungen nach Pilnaceks Tod und die Frage, ob es politische Einflussnahme gab, nachdem die Behörden rasch von einem Suizid ausgingen.
- Am Donnerstag finden die ersten Befragungen statt, wobei zunächst der Baggerfahrer, der die Leiche entdeckte, sowie ein Feuerwehrmitglied und ein Polizist als Auskunftspersonen geladen sind.
