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Türkische Kampfjets griffen kurdische Ziele im Nordirak an

14. Juni 2020 · Lesedauer 2 min

Die Türkei hat erneut Angriffe auf kurdische Zeile im Nordirak geflogen. Die Luftoperation habe sich nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der Region ihrer Hochburg in den Kandil-Bergen nahe der iranischen Grenze sowie in den Gebieten Sinjar, Zap, Avasin-Basyan und Hakurk gerichtet.

Die Türkei hat erneut Angriffe auf kurdische Zeile im Nordirak geflogen. Die Luftoperation habe sich nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der Region ihrer Hochburg in den Kandil-Bergen nahe der iranischen Grenze sowie in den Gebieten Sinjar, Zap, Avasin-Basyan und Hakurk gerichtet.

"Die PKK und andere terroristische Elemente bedrohen die Sicherheit unseres Volkes und Grenzen mit vermehrten Anschlägen auf unsere Außenposten und Stützpunkte", hieß es am späten Sonntagabend. "Die Claw-Eagle Operation hat begonnen. Unsere Flugzeuge bringen die Höhlen über den Köpfen der Terroristen zum Einstürzen", schrieb das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Kampfflugzeuge seien von verschiedenen Luftwaffenstützpunkten in der Türkei gestartet, insbesondere von den Militärbasen in den südöstlichen Städten Diyarbakir und Malatya, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person aus Sicherheitskreisen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die PKK, die von der Türkei, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union als Terrorgruppe eingestuft wird, kämpfen seit 1984 gegen den türkischen Staat. Mehr als 40.000 Menschen wurden in dem Konflikt im Südosten der Türkei bisher getötet. Die Türkei nimmt regelmäßig Kämpfer der PKK ins Visier, sowohl im überwiegend kurdischen Südosten der Türkei als auch im Nordirak, dem Hauptsitz der Gruppe.

Quelle: Agenturen