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Trump-Stinkefinger gegen pöbelnden Arbeiter in Ford-Werk

Heute, 09:40 · Lesedauer 2 min

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag (Ortszeit) bei einem Werksbesuch in einer Fabrik des US-Autobauers Ford in Detroit den schmählichen Zwischenruf eines Arbeiters denkbar vulgär quittiert. Wie eine im Internet verbreitete Handyaufnahme zeigte, formte Trump zweimal deutlich mit dem Mund den Ausdruck "Fuck you" in Richtung des Störers und zeigte den Mittelfinger. Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung bestätigte der "Washington Post" die Authentizität der Aufnahmen.

"Ein Geisteskranker schrie in einem Wutanfall wild Flüche, und der Präsident gab eine angemessene und unmissverständliche Antwort", hieß es in einem Statement des Sprechers, das der Zeitung und weiteren US-Medien vorlag. Den Berichten zufolge soll der Werkangestellte Trump als "Pädophilen-Beschützer" beschimpft haben. Befragt von der "Washington Post", bestätigte der mutmaßliche Zwischenrufer, dass sich seine Beschimpfung auf Trumps Agieren im Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bezogen habe.

Er spüre wegen des Ausrufs "definitiv keine Reue", sagte der 40-Jährige der Zeitung. Er mache sich allerdings Sorgen um die Zukunft seines Jobs und fürchte auch "politische Vergeltung", weil er Trump "vor seinen Freunden blamiert" habe. Eigenen Angaben zufolge wurde er infolge des Vorfalls von seiner Arbeit im Werk wegen laufender Ermittlungen freigestellt.

Zusammenfassung
  • US-Präsident Donald Trump zeigte bei einem Werksbesuch im Ford-Werk in Detroit einem pöbelnden Arbeiter zweimal den Mittelfinger und formte mit dem Mund den Ausdruck "Fuck you".
  • Der Zwischenrufer, ein 40-jähriger Arbeiter, beschimpfte Trump als "Pädophilen-Beschützer" und bezog sich auf den Epstein-Skandal; er wurde nach dem Vorfall von seiner Arbeit freigestellt.
  • Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung bestätigte die Echtheit der Handyaufnahmen, während der Arbeiter nach eigenen Angaben keine Reue zeigt, aber um seinen Job und politische Vergeltung fürchtet.