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Trump nimmt am Weltwirtschaftsforum in Davos teil

Heute, 13:54 · Lesedauer 2 min

US-Präsident Donald Trump nimmt in der kommenden Woche am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil. "Wir freuen uns, Präsident Trump wieder bei uns begrüßen zu dürfen", sagte WEF-Präsident Börge Brende am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Trump werde von der größten US-Delegation begleitet, die je an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Wirtschaftsvertretern im Schweizer Alpenort Davos teilgenommen habe. Das Weltwirtschaftsforum findet von 19. bis 23. Jänner statt.

Im vergangenen Jahr hatte Trump kurz nach seiner Vereidigung für seine zweite Amtszeit per Videoschaltung eine Rede beim Weltwirtschaftsforum gehalten. Darin hatte er unter anderem die hohen Einfuhrzölle angekündigt, die er ab April in mehreren Schritten gegen zahlreiche Staaten verhängt hatte. Während seiner ersten Amtszeit war Trump aber auch schon persönlich nach Davos gereist, zuletzt 2020.

Der US-Delegation werden mindestens fünf ranghohe Mitglieder von Trumps Kabinett angehören, darunter Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent, wie Brende ankündigte. Auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff wird demnach nach Davos reisen.

Insgesamt wird laut Brende eine Rekordzahl von 64 Staats- und Regierungschefs in Davos erwartet, darunter sechs der sieben Staats- oder Regierungschefs der G7-Staaten sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Auch die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, und die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, nehmen teil.

Zusammenfassung
  • US-Präsident Donald Trump nimmt vom 19. bis 23. Jänner am Weltwirtschaftsforum in Davos teil und wird von der bislang größten US-Delegation begleitet.
  • Mindestens fünf Kabinettsmitglieder, darunter Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent, sowie Sondergesandter Steve Witkoff reisen mit Trump in die Schweiz.
  • Insgesamt werden laut WEF-Präsident Börge Brende eine Rekordzahl von 64 Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter sechs der sieben G7-Staats- und Regierungschefs sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.