Trump droht mit Strafzöllen gegen Handelspartner des Iran
Es handelt sich bei den angedrohten Zöllen somit um eine Option, die sich die USA vorbehalten. Das Dekret führt ein System ein, um solche zusätzlichen Zölle gegen Handelspartner des Iran erheben zu können, wie das Weiße Haus erläuterte.
Unter Vermittlung des Omans hatten die USA am Freitag eine neue Verhandlungsrunde mit dem Iran aufgenommen. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi sagte dem Staatsfernsehen danach: "Es war ein guter Anfang". Auf eine Frage des Moderators, ob und wenn ja wann die Gespräche fortgesetzt werden, legte sich Araqchi nicht fest. Aus den USA gab es zunächst keine offizielle Stellungnahme zu dem Treffen.
Mit der Drohung von Strafzöllen erhöht Trump nun den Druck auf die iranische Führung. Der Präsident ziehe den Iran zur Verantwortung für seine nuklearen Bestrebungen, seine Unterstützung von Terrorismus, die Entwicklung ballistischer Raketen und die Destabilisierung der Region, heißt es vom Weißen Haus zu dem Dekret.
Trump hatte der Staatsführung in Teheran zuletzt mehrfach gedroht - mit Blick auf ihr brutales Vorgehen gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten sowie mit Blick auf ihr umstrittenes Atomprogramm.
Zusammenfassung
- US-Präsident Donald Trump droht mit Strafzöllen von bis zu 25 Prozent auf Importe aus Ländern, die Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran beziehen.
- Das Weiße Haus führt mit einem neuen Dekret ein System ein, um solche Zölle als Option gegen Handelspartner des Iran erheben zu können.
- Parallel dazu haben die USA unter Vermittlung des Omans eine neue Verhandlungsrunde mit dem Iran aufgenommen, die vom iranischen Außenminister als "guter Anfang" bezeichnet wurde.
