APA - Austria Presse Agentur

Tiroler Sieben-Tages-Inzidenz der Corona-Fälle sank auf 73,4

14. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Ungeachtet der Ausbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Variante in Tirol weist das Bundesland im Österreich-Vergleich die niedrigste Sieben-Tages-Inzidenz auf. Diese lag am Sonntag bei 73,4, am Samstag noch bei 77. Im Österreich-Schnitt betrug die Sieben-Tages-Inzidenz 105,1, ging aus dem AGES-Dashboard hervor. Indes sank die Zahl der Infizierten weiter. 74 Neuinfektionen standen 95 Genesene gegenüber, teilte das Land mit. Damit waren 984 Menschen aktiv positiv.

Die Situation in den Spitälern blieb ebenso stabil: 85 Menschen mussten stationär behandelt werden, um eine Person mehr als noch am Vortag. Davon benötigten 20 Corona-Patienten intensivmedizinische Betreuung, zwei weniger als am Samstag. Eine weitere Person verstarb mit oder an Covid-19, bisher wurden 558 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. In Tirol wurden 540.237 Coronatests durchgeführt.

Die meisten Infektionen verzeichnete weiterhin der Bezirk Schwaz mit 175 Fällen, gefolgt vom Bezirk Kufstein mit 157. Im Bezirk Innsbruck-Land galten 147 Menschen als infiziert.

In Tirol gab es mit Stand Sonntag insgesamt 251 Verdachtsfälle der südafrikanischen Coronavirus-Mutation, vier weitere waren im Vergleich zum Vortag hinzugekommen. 219 derartige Fälle wurden bisher durch Voll- oder Teilsequenzierung bestätigt, teilte das Land mit. Unter den Verdachtsfällen bzw. teilsequenzierten Fällen galten 135 Menschen noch als infiziert. Rund 61 Prozent der bestätigten und der Verdachtsfälle traten nach wie vor im Bezirk Schwaz auf, 20 Prozent im Bezirk Kufstein und elf Prozent im Bezirk Innsbruck-Land.

Quelle: Agenturen