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Syrien: Schwere Gefechte mit dutzenden Toten in Provinz Homs

04. Juli 2020 · Lesedauer 1 min

Bei schweren Gefechten in der syrischen Provinz Homs sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 40 Menschen getötet worden. Bei den Toten handle es sich um 18 regierungstreue Kämpfer sowie 26 Anhänger der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mit.

Die Jihadisten hätten in der Nacht zum Freitag Stellungen der Regierungstruppen in der Badia-Wüste im Zentrum Syriens attackiert. Die Armee habe daraufhin mit Unterstützung durch russische Kampfflugzeuge eine Gegenoffensive gestartet.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten vor Ort. Ihre Angaben lassen sich von unabhängiger Seite oft kaum überprüfen.

Obwohl die IS-Miliz in Syrien weitgehend zurückgedrängt wurde, verüben die Jihadisten in der syrischen Wüste, die sich von der Provinz Deir Essor bis zur Provinz Homs erstreckt, noch regelmäßig tödliche Angriffe.

Quelle: Agenturen