Südkoreas Ex-Präsident beruft gegen Lebenslang
Am 3. Dezember 2024 hatte Yoon überraschend das Kriegsrecht ausgerufen und mit Hilfe von Soldaten versucht, die Nationalversammlung abzuriegeln. Am vergangenen Donnerstag wurde der konservative Politiker wegen Anführung eines Aufstands erstinstanzlich schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Yoon mit dem Verhängen des Kriegsrechts die demokratische Verfassung untergraben wollte.
Zusammenfassung
- Südkoreas Ex-Präsident Yoon Suk Yeol hat gegen seine erstinstanzliche Verurteilung zu lebenslanger Haft wegen Anführung eines Aufstands Berufung eingelegt.
- Yoon hatte am 3. Dezember 2024 das Kriegsrecht ausgerufen und mit Soldaten versucht, die Nationalversammlung abzuriegeln.
- Die Anwälte des 65-jährigen konservativen Politikers führen als Berufungsgründe angebliche rechtliche Fehler und eine überzogene Anklage an.
