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Studie: Österreich zahlt Familien EU-weit am meisten

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Österreich gibt für Familien EU-weit am meisten aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission. Mit Unterstützungsleistungen in Höhe von zwölf Prozent des BIP liege Österreich auf Platz eins. Die Daten stammen aus 2019-2022, also noch bevor die Familienleistungen valorisiert wurden. Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) sieht sich bestätigt: "Kein Land in der Europäischen Union unterstützt Familien so sehr wie Österreich."

Die Studie untersuchte die Auswirkungen der Steuer- und Sozialleistungssysteme aller 27 EU-Staaten, konkret wurden die kinderabhängigen Geldleistungen in drei Kategorien untersucht: Leistungen für Familien mit Kindern, Ergänzungsleistungen im Rahmen von Arbeitslosen-, Wohn- oder Sozialhilfeleistungen und Maßnahmen, die Steuern für Eltern senken. Am anderen Ende der Skala befinden sich Spanien (4,1 Prozent), Griechenland (4 Prozent) und Irland (3,2 Prozent).

Die Studie bestätige, dass Österreichs Familienpolitik "mit einer Vielzahl von finanziellen sowie steuerlichen Maßnahmen Familien bestmöglich unterstützt und dieser Maßnahmenmix sehr erfolgreich ist" heißt es in einer Aussendung des Familienministeriums. Profitieren würden Familien besonders von der Anhebung des Familienbonus Plus, der Erhöhung des Kindermehrbetrages und der Inflationsanpassung aller Familienleistungen.

Die Studie ist unter https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC137125 abrufbar.

ribbon Zusammenfassung
  • Österreich ist EU-weit Spitzenreiter bei finanziellen Unterstützungsleistungen für Familien mit 12% des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
  • Die Studie des Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission analysierte kinderabhängige Geldleistungen in den 27 EU-Staaten und stellte Österreich an die Spitze, während Spanien, Griechenland und Irland am wenigsten ausgeben.
  • Familienministerin Susanne Raab betont die Wirksamkeit der österreichischen Familienpolitik, insbesondere durch Maßnahmen wie die Anhebung des Familienbonus Plus und die Inflationsanpassung aller Familienleistungen.

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