APA/APA/HANS KLAUS TECHT/HANS KLAUS TECHT

SPÖ-Gremien doch ohne Drama

Heute, 20:31 · Lesedauer 1 min

Nach einigermaßen turbulenten Tagen hinter den Kulissen tritt die SPÖ am Freitag zusammen, um vermutlich reichlich unspektakulär die Vorbereitungen auf ihren Parteitag im März abzuschließen. Bei Sitzungen von Präsidium und Vorstand werden die Kandidatenlisten und der Leitantrag abgesegnet. Die Debatte um einen Gegenkandidaten zu Parteichef Andreas Babler ist nach dem Verzicht von Altkanzler Christian Kern wohl beendet.

Teile der Partei hatten seit Monaten versucht, eine Alternative zum Amtsinhaber aufzustellen. Letztlich konzentrierte man sich auf Kern, der dann aber spät absagte, nachdem ihm die delegiertenstarke Wiener Stadtpartei klar gemacht hatte, dass er nicht mit ihrer Unterstützung rechnen kann. Babler selbst wurde schon im Vorjahr nominiert, nun geht es nur noch um die Kandidaten für Vorstand und Präsidium. Nicht mehr antreten wird Niederösterreichs Landeschef Sven Hergovich, der es somit den Landeshauptleuten Michael Ludwig (Wien) und Hans Peter Doskozil (Burgeland) sowie dem steirischen Landesvorsitzenden Max Lercher gleich tut.

Zusammenfassung
  • Die SPÖ schließt am Freitag mit Sitzungen von Präsidium und Vorstand die Vorbereitungen für ihren Parteitag im März ab und segnet dabei Kandidatenlisten sowie Leitantrag ab.
  • Die Debatte um einen Gegenkandidaten zu Parteichef Andreas Babler ist nach dem Verzicht von Altkanzler Christian Kern, dem die Unterstützung der Wiener Stadtpartei fehlte, beendet.
  • Mit Sven Hergovich (Niederösterreich), Michael Ludwig (Wien), Hans Peter Doskozil (Burgenland) und Max Lercher (Steiermark) treten mehrere Landeschefs nicht mehr zur Wahl an.