APA - Austria Presse Agentur

Sonntagsfrage: 11 Prozent für Kickl in Kanzlerfrage

12. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique research zeigt: Die ÖVP bleibt trotz Verlusten an der Spitze. Gefolgt von der SPÖ auf Platz zwei und der der FPÖ auf Platz drei.

Der Wechsel an der FPÖ Spitze zeigt laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Unique research für das Nachrichtenmagazin "profil" kaum Auswirkung auf die Wählerschaft. Laut der Umfrage würde die FPÖ auf 18 Prozent der Stimmen kommen. Im Vergleich zur letzten Unique research-Erhebung im Mai büßte die ÖVP, die vor einem Jahr noch bei 44 Prozent lag, einen Prozentpunkt ein, die Grünen legten um einen zu. Die SPÖ liegt demnach unverändert bei 23 Prozent. Die NEOS dürfen sich gegenüber Mai über ein kleines Plus freuen und bekämen derzeit 11 Prozent.  

Auch eine neue market-Umfrage für den "Standard" geht in diese Richtung: Hier kommt die ÖVP auf 32 Prozent, die SPÖ auf 27.

Kurz kommt wieder auf 27 Prozent

Auch bei der Kanzlerfrage verliert die ÖVP: ÖVP-Chef Sebastian Kurz liegt laut Unique research nach einer leichten Erholung im Vormonat nun wieder bei 27 Prozent. Wie im April bedeutet das den Tiefstwert seiner bisherigen Amtszeit, so "profil". Auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi Wagner verlor zwei Punkte und kommt nun auf 13 Prozent. Der designierte FPÖ-Chef Herbert Kickl wäre für 11 Prozent erste Wahl, Grünen-Chef Werner Kogler und NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger für je 6 Prozent.

48 Prozent der Befragten sehen die FPÖ nicht in der Regierung. Für 77 Prozent der FPÖ-Wähler sei die Partei allerdings regierungsfähig - mit oder ohne Herbert Kickl an der Spitze. 16 Prozent der Österreicher glauben auch an eine Regierungskoalition mit Herbert Kickl an der FPÖ-Spitze,

Die ÖVP liegt in zwei am Samstag veröffentlichten Umfragen klar vor der SPÖ. 

Mehrheit gegen Schulschließungen

Die Umfrage zeigt auch, dass die Mehrheit der Österreicher befürchtet, dass die Schulschließungen während der Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Zukunft der Kinder haben wird. Eine breite Mehrheit spricht sich daher auch eindeutig gegen eine erneute Schließung der Schulen aus: 43 Prozent der Befragten sind für einen aufrechten Schulbetrieb, auch wenn in anderen Bereichen erneut ein Lockdown eingeführt werde.

Schwankungsbreite +/-3,5%

Quelle: Agenturen / Redaktion / pea