Sicherheitskonzept: So läuft die Rückkehr in die Schulen

02. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat am Dienstag das Sicherheitskonzept für die Schulen vorgestellt.

Der Bildungsminister hat das Sicherheitskonzept an den Schulen für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ab 8. Februar vorgestellt. Die ab den Semesterferien geplanten neuen Regeln für die Schulen werden vorerst bis Ostern gelten. Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist allerdings nur mit negativem Selbsttest an der Schule möglich - auch das Tragen einer FFP2-Maske befreit davon nicht.

Man öffne die Schulen mit einem Sicherheitskonzept und "mit größter Vorsicht", betonte Faßmann. "Wir holen den Präsenzunterricht zurück, aber nicht mit Hurra und Blauäugigkeit". Die Infektionszahlen seien nicht dort, wo sie sein sollten, auch die Mutationen wären nicht zu unterschätzen. "Wir wollen vermeiden, dass wir die Schulen nach zwei bis drei Wochen wieder sperren müssen." Grundsätzlich setzt man daher auf drei Sicherheitsmaßnahmen.

  1. Corona-Schnelltests: Die "Nasenbohrer"-Schnelltests werden vor Ort in der Schule durchgeführt. Die Tests sind freiwillig, Schüler, deren Eltern sie nicht testen lassen wollen, müssen aber im Heimunterricht bleiben.

  2. Mund-Nasen-Schutz: Masken sind für Volksschüler im gesamten Gebäude verpflichtend. Am Sitzplatz müssen sie nicht getragen werden. In Sekundarstufe 1 gilt die Maskenpflicht auch auf dem Sitzplatz. In der Sekundarstufe 2 müssen es sogar FFP2-Masken sein.

  3. Schichtbetrieb: Die Oberstufen und Berufsschulen kehren in Schichtbetrieb zurück. An zwei Tagen pro Woche werden die Schüler in der Schule sein. An den anderen Tagen im Distance Learning. Freitag ist allgemeiner Distance-Learning-Tag.

Volksschuldirektorin: Es fehlt "Sicherheitskonzept, das auch die Lehrer schützt"

Volksschuldirektorin Nadine Lambinus freut sich über die Rückkehr zum Präsenzunterricht, sieht aber Lücken im Sicherheitskonzept des Bildungsministers.

Quelle: Redaktion / hos