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Schüler müssen warten: Scharfe Kritik an 2G-Lockerungen

30. Jan. 2022 · Lesedauer 2 min

Am Samstag wurden von der Regierung Corona-Maßnahmen-Lockerungen im Handel, in der Gastro und im Tourismus verkündet. Schulen waren nur nebenbei Thema, fixe Ansagen gab es keine. Kritik daran kommt von der Opposition.

Im schulischen Bereich sollen neue Corona-Regeln bereits in Vorbereitung sein, wie Kanzler Karl Nehammer bei der Pressekonferenz am Samstag verkündete. Bildungsminister Martin Polaschek werde diese kommende Woche vorstellen. Der Regierungschef deutete aber Lockerungen bei der FFP2-Pflicht sowie bezüglich der Beschränkungen im Sport-Unterricht an. Für Kinder, Jugendliche und Lehrer heißt es also weiter warten. 

Kickl: Aus für Maskenpflicht

NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre warf der Regierung vor, die Jungen im Regen stehen zu lassen und FPÖ-Obmann Herbert Kickl verlangte das sofortige Aus für die Maskenpflicht an den Schulen.

"Traurig ist, dass die Kinder warten müssen", kritisierte NEOS-Pandemiesprecher Gerald Loacker im PULS 24 Interview. Die Kinder seien vertröstet worden. "Es wird irgendwann irgendwas gelockert, aber wir sagen euch nicht, wann und was', ist keine Ansage, sondern schlicht kindisch. Auch und gerade die Jungen haben Klarheit verdient und sollen wissen, wie es weitergeht", erklärte Künsberg Sarre dazu am Sonntag. Sie forderte unverzüglich Klarheit von der Regierung und Lockerungsschritte für die Schulen "besser heute als morgen". Kickl verlangte das sofortige Aus für die Maskenpflicht an den Schulen.

NEOS-Pandemiesprecher Gerald Loacker im PULS 24 Interview. 

Gleichzeitig forderte der FPÖ-Obmann auch eine umgehende Rücknahme der 2G-Regel an jenen Hochschulen, die das angekündigt haben, wie der Alpe-Adria-Universität in Klagenfurt und der WU Wien. Die NEOS-Bildungssprecherin forderte die Hochschulen auf, ab März den Präsenzbetrieb wieder aufzunehmen.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam