Sabotage an der Bahn in Olympia-Region in Norditalien
Betroffen ist die Strecke Bologna-Padua, wo an einer Weiche ein selbst gebauter Sprengsatz gefunden und entschärft wurde, berichteten die Ermittler. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke auf derselben Verbindung wurden in einem Kabelschacht Stromleitungen durchtrennt. Sabotiert wurde auch die Bahnlinie Bologna-Ancona bei Pesaro. Dort wurde ein Brand an einer elektrischen Anlage ausgelöst.
Der Bahnverkehr war am Samstag stark beeinträchtigt: Fern-, Intercity- und Regionalzüge fahren nur mit Verspätungen von bis zu 90 Minuten. Besonders betroffen sind mehrere Hochgeschwindigkeitszüge, teilte die italienische Bahngesellschaft Trenitalia mit. Regionalzüge wurden zudem umgeleitet oder gar gestrichen.
Zusammenfassung
- In Norditalien wurden während der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina am Samstag drei Sabotageakte an Bahnstrecken verübt.
- Die Sabotage betraf die Strecken Bologna-Padua und Bologna-Ancona, wobei ein Sprengsatz gefunden, Stromleitungen durchtrennt und ein Brand gelegt wurden.
- Der Bahnverkehr war erheblich gestört, mit Verspätungen von bis zu 90 Minuten und zahlreichen Ausfällen bei Fern-, Intercity- und Regionalzügen.
