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Rund 150 Tote binnen einer Woche bei Kämpfen im Jemen

18. Jan 2021 · Lesedauer 1 min

Bei Kämpfen südlich der jemenitischen Stadt Hodeida sind übereinstimmenden Angaben zufolge rund 150 regierungstreue Soldaten und Huthi-Rebellen binnen einer Woche getötet worden. Militärvertreter machten am Montag die schiitischen Rebellen für die Kämpfe verantwortlich. Diese versuchten, ihre Kontrolle über die wichtige Hafenstadt auf weiter südlich gelegene Gebiete auszudehnen. Bewohner sprachen von den heftigsten Gefechten seit eines Waffenstillstands im Dezember 2018.

Nach Angaben von Ärzten und Rettungsdiensten wurden allein am Wochenende 70 Kämpfer beider Seiten getötet und Dutzende verletzt. Ob es auch zivile Opfer gab, war zunächst aber unklar. Am Montag flauten die Gefechte demnach wieder ab.

Im Jemen herrscht seit 2014 ein Bürgerkrieg zwischen der von Riad unterstützten Regierung und den Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. In dem Konflikt wurden zehntausende Menschen getötet, viele von ihnen Zivilisten. Trotz des Waffenstillstands hatten sich die Kämpfe rund um Hodeida zuletzt wieder intensiviert.

Quelle: Agenturen