PULS 24

Pro und Contra: Wieder ein Oster-Lockdown – Sind wir auf dem richtigen Weg?

24. März 2021 · Lesedauer 2 min

Intensivmediziner schlagen Alarm. Steigt die Zahl der Corona-Patienten weiter an, ist eine Triage in den Krankenhäusern unvermeidbar. Welche Maßnahmen können die Ausbreitung der Mutationen stoppen? Darüber diskutieren bei "Pro und Contra" u. A. Wiens Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr, die Verlegerin Gudula Walterskirchen, der Mathematiker Norbert Mauser und der Mediziner Wolfgang Mückstein.

In Österreich zeigt sich bei der Pandemie ein Ost-West-Gefälle. Während in Vorarlberg die Gastronomie bereits wieder geöffnet ist, drohen in Wien bereits nächste Woche Abriegelungen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Die Grünen) konnte sich gegen die Landeshauptleute in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bislang nicht durchsetzen. Trotz steigender 7-Tage-Inzidenzen von aktuell mehr als 300 in der besonders betroffenen Ostregion wehren sich die Verantwortlichen gegen strengere Restriktionen.  

Welche Maßnahmen müssen rasch gesetzt werden, um die dritte Welle vor der Durchimpfung einzudämmen? Kamen die Öffnungsschritte nach dem Auftreten der Mutationen zu früh? Ist ein erneutes Distance Learning der Ausweg aus den Schulclustern? Kann Widerstand gegen einen erneuten Teillockdown angesichts von Hunderten drohenden Corona-Toten politisch zu verantworten sein? Und sind regionale Regeln in der Bevölkerung überhaupt durchsetzbar?  

Gäste:  

Christoph Wiederkehr, Vizebürgermeister und Stadtrat für Bildung, Jugend, Integration und Transparenz Wien, NEOS 

Gudula WalterskirchenHistorikerin, Autorin, Zeitungsherausgeberin  

Norbert Mauser, Mathematiker Universität Wien, Direktor Wolfgang Pauli Institut 

Wolfgang Mückstein, Allgemeinmediziner, Mandatar Grüne Ärztinnen und Ärzte, Ärztekammer Wien 

Clemens Oistric, Chefredakteur heute.at

Moderation:   

Gundula Geiginger  

 

Pro und Contra, Mittwoch, um 21:30 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4.

Quelle: Redaktion / red