Pro und Contra: Teuerungswelle in Österreich - Welchen Kurs müssen wir einschlagen?

26. Apr. 2022 · Lesedauer 2 min

Die Inflation klettert immer höher und verteuert Energie, Lebensmittel und Rohstoffe. Wer oder was kann diese Preisspirale stoppen?

Eine Teuerungswelle rauscht durch das Land. Angeheizt von den drastisch gestiegenen Energiepreisen müssen Österreicher:innen für Lebensmittel, Wohnen und Kraftstoffe immer tiefer in die Tasche greifen. Besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen können die Lebenserhaltungskosten kaum noch aufbringen. Aber auch die Mittelschicht spürt die gestiegenen Preise, es kommt zu einer zunehmenden Verschuldung der Haushalte. 

Auch für viele Unternehmen wird die Situation zusehends existenzbedrohend. Die hohen Rohstoffkosten belasten insbesondere die Papier-, Chemie- und Metallindustrie schwer, die in Kurzarbeit und wiederkehrenden Produktionsstopps ihren letzten Ausweg sehen. Mitten in dieser Gemengelage stehen Lohnverhandlungen an, bei denen die Gewerkschaften die Unternehmen in die Pflicht nehmen wollen und einen hohen Inflationsausgleich verlangen. Expert:innen bekritteln, dass die bisherigen Maßnahmen der Regierung nicht ausreichen, um allen helfen zu können.

Was kann die Teuerungswelle stoppen? Welche Unterstützung brauchen die Bevölkerung und Wirtschaft? Und wann und wo muss der Staat eingreifen?  

Gäste:    

Markus Koza, Sprecher für Arbeit und Soziales, Nationalratsabgeordneter, Die Grünen
Markus Marterbauer, Leiter Abteilung Wirtschaftswissenschaft Arbeiterkammer Wien, Vizepräsident Fiskalrat
Veronika Bohrn Mena, Gründerin und Vorsitzende Gemeinwohlstiftung COMÚN, Autorin und Arbeitsmarktexpertin
Veit Schmid-Schmidsfelden, Spartenobmann Metalltechnische Industrie Wirtschaftskammer Niederösterreich, Geschäftsführer Rupert Fertinger GmbH
Hanno Lorenz, Stellvertretender Direktor Agenda Austria 

 Moderation:                   

Corinna Milborn 

Pro und Contra, Dienstag, 22:25 Uhr auf PULS 4 und Mittwoch, 20:15 Uhr auf PULS 24 

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos