PULS 24

Pro und Contra: Reibebaum Tirol – Wie belastet ist die Beziehung zu Deutschland?

16. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Die Corona-Situation in Tirol ist Ausgangspunkt für einen Nachbarschaftsstreit mit Deutschland. Auch die Entscheidungen der Bundesregierung erzürnen die Tiroler. Wie können die Konflikte entschärft werden?

Bei Pro und Contra diskutieren u. a. der deutsche Botschafter in Wien, Ralf Beste, der Tiroler Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser und die Publizistin Anneliese Rohrer.

Wieder einmal sieht ganz Europa nach Tirol. Nirgendwo hat sich die südafrikanische Covid-19-Mutation so stark verbreitet wie im westlichen Bundesland. Und doch wehren sich die Landespolitiker gegen die verordnete Testpflicht und fordern mit Verweis auf die bundesweit niedrigsten Zahlen weitere Lockerungen.

Mit diesen Querelen rückt aber auch das Pandemie-Management Österreichs in den internationalen Fokus. Während das Kabinett Kurz vom ursprünglichen Ziel einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 abgerückt ist und aktuell bei 108 steht, hat Deutschland seinen harten Lockdown bei einer Inzidenz von 59 sogar verlängert und kritisiert den österreichischen Weg. 

Warum fühlen sich Tiroler von Wien ungerecht behandelt? Wie lange werden die Grenzkontrollen andauern? Wie sinnvoll sind die Entscheidungen aus Wien? Was braucht es, um die Beziehungen zu Deutschland zu normalisieren? Und wieso unterscheiden sich die Strategien der beiden Länder in der Pandemiebekämpfung so stark?  

Gäste:  

Christoph Walser, Präsident Wirtschaftskammer Tirol, Bürgermeister Thaur, ÖVP 

Ralf Beste, Botschafter Bundesrepublik Deutschland in Wien 

Anneliese Rohrer, Journalistin und Kommentatorin 

Hans-Peter Hutter, Stellvertretender Leiter Institut für Umwelthygiene und Umweltmedizin Meduni Wien 

Norbert Mauser, Mathematiker Universität Wien, Direktor Wolfgang Pauli Institut  

 

Moderation:  

Thomas Mohr 

 

Pro und Contra, Mittwoch, um 21:30 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4  

Quelle: Redaktion