Pro und Contra: Putins Atom-Drohungen – Wie gut schützt uns die Neutralität?

Pro und Contra: Putins Atom-Drohungen – Wie gut schützt uns die Neutralität?

24. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

67 Jahre immerwährende Neutralität in Österreich. Doch reicht sie auch aus, wenn die Bedrohung durch Russland immer konkreter wird? Darüber diskutiert in Pro und Contra eine kontroverse Runde mit Tassilo Wallentin, Michel Reimon, Muna Duzdar und Gerald Karner.

Wir sind zurück im Kalten Krieg: Dort Wladimir Putins unverhohlene Drohungen mit Atomwaffen, die Angriffe auf ukrainische Kernkraftwerke und ein Krieg, der sich noch jahrelang hinziehen kann. Und hier immer mehr westliche Staaten, die sich der NATO zuwenden, Waffen an die Ukraine liefern und Ausbildungsmissionen für ukrainische Soldaten starten. Nun will man auch einen Raketen-Abwehrschirm über Europa spannen.  

Indes feiert Österreich dieser Tage den 67. Jahrestag seiner immerwährenden Neutralität. Eine Tradition, die die Bundesregierung auch weiterhin so leben will und sich daher militärisch zurückhält. Das sorgt für Verstimmungen – auch innerhalb der eigenen Bevölkerung. Die einen halten gerade jetzt das Schutzschild Neutralität hoch und setzen auf die Macht der Diplomatie, während die anderen darin ein verstaubtes Konzept sehen und den Beitritt zur NATO fordern.  

Ist die Neutralität das Konzept der Zukunft oder ein naiver Zugang zur Realität? Wie gut kann das Bundesheer Österreich zu verteidigen? Und was kann gegen Aggressoren getan werden, wenn Waffen, Wirtschaftssanktionen und Warnrufe nichts mehr greifen?  

PRO UND CONTRA              

Dienstag, 25. Oktober 2022, 22:25 Uhr auf PULS 4      

Gäste:           

  • Tassilo Wallentin, Rechtsanwalt und zuletzt Bundespräsidentschaftskandidat
  • Michel Reimon, Nationalratsabgeordneter, Europasprecher, Die Grünen  
  • Muna Duzdar, Rechtsanwältin, früher Staatssekretärin, SPÖ  
  • Gerald Karner, Militärstratege, früher Brigadier des österreichischen Bundesheers  

Moderation:            

Gundula Geiginger 

Astrid PozarekQuelle: Redaktion / poz