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Pro und Contra: Das Coronavirus – Die unterschätzte Krankheit?

15. Dez 2020 · Lesedauer 2 min

Solotänzerin Karina Sarkissova und Manager Kaveh Ahi schildern bei "Pro und Contra" ihre dramatischen Erfahrungen mit dem Corona-Virus. Der Lungenfacharzt Arschang Valipour erklärt, welche Fortschritte wir uns von der Medizin erwarten können.

Jeden Tag mehr als 2.500 Neuinfizierte und 4.400 Covid-19-Tote insgesamt seit Beginn der Pandemie: Und trotzdem nehmen weite Teile der Bevölkerung die Bedrohung durch die Pandemie nicht ernst. Oder nicht ernst genug.  

Eine von ihnen war bis vor kurzem die Prima Ballerina Karina Sarkissova: "Ich habe nicht an die Krankheit geglaubt", sagt Sarkissova. Ende November wurde sie positiv auf Covid-19 getestet. Nachdem sie zehn Tage lang im Krankenhaus mit Sauerstoff behandelt werden musste, hat sie ihre Meinung grundlegend geändert und kann nun gar nicht mehr verstehen, warum Menschen die Erkrankung nicht ernst nehmen. 

Manager Kaveh Ahi hatte schon im Sommer Covid-19: "Ich habe nicht gewusst, welche grauenhaften Auswirkungen eine Ansteckung haben kann." Auch sein Weg zurück in die Normalität ist ein beschwerlicher. 

Dass diese beiden keine Einzelfälle sind, kann Lungenfacharzt Arschang Valipour bestätigen. Er berichtet von seiner Arbeit auf der Covid-Station der Klinik Floridsdorf, den täglichen Herausforderungen bei der Behandlung von Intensivpatienten, den Erfolgen in der Rehabilitation und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Gäste:  

Karina Sarkissova, Solotänzerin, Ungarisches Nationalballett Budapest, früher Solotänzerin an der Wiener Staatsoper, Dancing Stars-Jurorin  

Kaveh Ahi, Managing Partner Parallel Vienna, Eventmanager  

Arschang Valipour, Vorstand Innere Medizin und Pneumologie, Klinik Floridsdorf    

Moderation:  

Corinna Milborn 

 

Pro und Contra, Mittwoch, 16. Dezember 2020, um 21:30 auf PULS 24.

Quelle: Redaktion