Pro und Contra: Corona ist zurück - Masken rauf oder Panik runter?

Pro und Contra: Corona ist zurück - Masken rauf oder Panik runter?

11. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

12.000 Covid-Infektionen täglich in Österreich. Doch die Aufregung darüber hält sich in Grenzen, die Pandemie ist für viele bereits vorbei. Sind neue Maßnahmen übertrieben oder muss die Politik nun sehr schnell reagieren? Darüber diskutiert in Pro und Contra eine hochkarätige Runde mit dem deutschen Virologen Klaus Stöhr, der früheren Gesundheitspolitikerin Sigrid Pilz, Umweltmediziner Hans-Peter Hutter und Moderator Reinhard Jesionek.

Die Herbstwelle rollt wieder über Österreich. Neu ist allerdings der entspannte Umgang mit den EU-weit höchsten Infektionszahlen. Expert:innen fordern seit Tagen landesweite Maßnahmen, Gesundheitsminister Johannes Rauch (Die Grünen) will aber noch zuwarten. Ob oder wann eine Maskenpflicht kommt, weiß niemand. 

Außerdem stehen große Teile der Bevölkerung neuen Maßnahmen ablehnend gegenüber. Viele Genesene fühlen sich sicher, schwere Verläufe sind mittlerweile dank Omikron und Impfung selten geworden. Das größte Problem scheinen derzeit Personalengpässe in Wirtschaft und Verwaltung aufgrund hoher Krankenstände zu sein. 

Brauchen wir Masken und Tests überhaupt noch? Wie gehen wir mit Risikogruppen um? Können wir die Pandemie angesichts neuer Virusvarianten tatsächlich für beendet erklären? Und wird Corona nun zur Privatsache?  

PRO UND CONTRA          

Dienstag, 11. September 2022, 22:20 Uhr auf PULS 4       

Mittwoch, 12. September 2022, 20:15 Uhr auf PULS 24     

Gäste:     

Klaus Stöhr, Epidemiologe und Virologe, Mitglied Corona-Sachverständigenrat der deutschen Bundesregierung   

Sigrid Pilz, ehemalige Gesundheitspolitikerin Die Grünen Wien, früher Patientenanwältin Stadt Wien 

Hans-Peter Hutter, stellvertretender Leiter Department für Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health, MedUni Wien 

Reinhard Jesionek, Moderator und Coach  

Moderation:                  

Gundula Geiginger          

Astrid PozarekQuelle: Redaktion / poz