Tote nach Attacke Pakistans in afghanischer Grenzregion
Außerdem sei eine mit der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verbündete Gruppe angegriffen worden. Betroffen seien die Regionen Nangarhar und Paktika, hieß es weiter.
Aus Islamabad hieß es, die Angriffe seien eine Reaktion auf einen Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in der Hauptstadt und weitere Anschläge im Nordwesten Pakistans. Der IS hatte den Anschlag auf die Moschee in Islamabad vor zwei Wochen für sich reklamiert, bei dem 31 Menschen getötet und mehr als 160 verletzt worden waren.
Die Angriffe vor allem der pakistanischen Taliban auf pakistanische Sicherheitskräfte und staatliche Einrichtungen führen seit Monaten zu massiven Spannungen zwischen den Nachbarländern Afghanistan und Pakistan. Im Herbst vergangenen Jahres kam es zu kurzzeitigen militärischen Auseinandersetzungen an der Grenze.
Pakistan flog auch Luftangriffe auf Afghanistan. Pakistan wirft den Taliban in Afghanistan vor, Kämpfern der pakistanischen Taliban (TTP) Schutz zu gewähren. Kabul bestreitet das. Friedensverhandlungen unter der Vermittlung von Katar und der Türkei brachten zuletzt keine anhaltende Einigung.
Zusammenfassung
- Pakistan hat sieben Ziele in den afghanischen Grenzregionen Nangarhar und Paktika aus der Luft angegriffen, wobei sich die Attacken gegen die pakistanischen Taliban, ihre Verbündeten und eine mit dem IS verbündete Gruppe richteten.
- Laut afghanischer Regierung wurden bei den Angriffen Dutzende Menschen getötet oder verletzt, darunter Frauen und Kinder.
- Die Luftschläge erfolgten als Reaktion auf einen Anschlag auf eine schiitische Moschee in Islamabad vor zwei Wochen, bei dem 31 Menschen getötet und mehr als 160 verletzt wurden.
