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Osternacht-Predigt des Papstes simultan in 60 Sprachen

19. Feb. 2026 · Lesedauer 1 min

Der Vatikan beginnt mit der Erprobung einer neuen Simultanübersetzungstechnik im Petersdom. Wie das Kommunikations-Dikasterium der Nachrichtenagentur Kathpress auf Anfrage mitteilte, soll die Testphase in der kommenden Woche starten und bis zum Frühling abgeschlossen sein. Wenn sie erfolgreich ist, können die Pilgerinnen und Pilger aus aller Welt bereits in der Osternacht die Predigt des Papstes über ihr Smartphone in 60 verschiedenen Sprachen mitverfolgen.

Die Technik beruht laut Vatikan-Angaben auf der KI-Anwendung "Lara" des Unternehmens Translated. Es handelt sich demnach um den weltweit ersten Einsatz dieser Technologie in einem so großen Maßstab und in einem Gotteshaus. Der Petersdom hat mehr als 10.000 Sitzplätze.

Der Hausherr der weltgrößten Basilika, der italienische Kurienkardinal Mauro Gambetti, begrüßte die Innovation und erklärte: "Wir sind zuversichtlich, dass der menschliche Erfindergeist, wenn er vom Glauben geleitet wird, zu einem Werkzeug der Gemeinschaft werden kann."

Um die Anwendung nutzen zu können, müssen die Gottesdienstteilnehmer am Eingang des Petersdoms einen QR-Code scannen und ihre Sprache wählen. Sie können dann der Liturgie im Text oder per Audio folgen. Das Herunterladen einer App ist nicht erforderlich.

Zusammenfassung
  • Im Petersdom startet kommende Woche die Testphase einer neuen KI-basierten Simultanübersetzung, die bis zum Frühling abgeschlossen sein soll.
  • Bei erfolgreichem Verlauf können Pilgerinnen und Pilger die Osternacht-Predigt des Papstes in 60 Sprachen direkt am Smartphone mitverfolgen, indem sie am Eingang einen QR-Code scannen.
  • Der Petersdom, mit über 10.000 Sitzplätzen, ist weltweit das erste Gotteshaus, das die KI-Anwendung "Lara" von Translated in diesem Umfang einsetzt.