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ÖVP, SPÖ und FPÖ in Umfrage für EU-Wahl gleichauf

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Derzeit liegen ÖVP, SPÖ und Freiheitliche bei der Sonntagsfrage für die EU-Wahl am 9. Juni 2024 gleichauf.

Wie eine Umfrage des Instituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) für die APA - Austria Presse Agentur ergab, kämen alle drei Parteien auf 25 Prozent, würde am kommenden Sonntag das Europaparlament gewählt. Die Grünen erhielten aktuell 14, die NEOS 8 Prozent der Stimmen.

Die Umfrage wurde von 1. bis 4. Oktober durchgeführt. Befragt wurden für die EU-Wahl Berechtigte ab 16 Jahren. Bei der Sonntagsfrage deklarierten sich 837 Befragte, was eine Schwankungsbreite von plus/minus 3,4 Prozent bedeutet.

Massiver Verlust für die ÖVP

Stand heute wäre der Ausgang der Wahl somit offen. Während die 25 Prozent für die Volkspartei, die beim Urnengang 2019 noch auf 34,6 Prozent der Stimmen kam, einen massiven Verlust bedeuten würden, könnten sich SPÖ und FPÖ über einen Zugewinn freuen.

Die Sozialdemokraten aber nur über einen leichten, fuhren sie doch bei der vergangenen EU-Wahl 23,9 Prozent ein. Einen großen Zuwachs hingegen würden die 25 Prozent für die Freiheitlichen darstellen. Sie erreichten 2019 - unmittelbar nach Bekanntwerden des Ibiza-Videos - 17,2 Prozent der Stimmen.

Die Grünen kämen mit 14 Prozent exakt auf ihr Ergebnis von 2019 (14,1 Prozent). Und auch die NEOS wären mit 8 Prozent in etwa dort, wo sie 2019 gelandet waren (8,4 Prozent).

Während bei SPÖ und FPÖ mit Andreas Schieder und Harald Vilimsky die Spitzenkandidaten gesetzt zu sein scheinen, herrscht in dieser Frage bei der ÖVP noch Unklarheit. ÖVP-Chef Karl Nehammer hatte im August in dieser Frage eine Entscheidung zu Jahresende in Aussicht gestellt.

ribbon Zusammenfassung
  • Derzeit liegen ÖVP, SPÖ und Freiheitliche bei der Sonntagsfrage für die EU-Wahl am 9. Juni gleichauf.
  • Wie eine Umfrage des Instituts für Demoskopie & Datenanalyse (IFDD) für die APA - Austria Presse Agentur ergab, kämen alle drei Parteien auf 25 Prozent, würde am kommenden Sonntag das Europaparlament gewählt.
  • Die Grünen lukrierten aktuell 14, die NEOS 8 Prozent der Stimmen.