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NEOS wollen Runden Tisch zu Frauen und Familien

31. März 2020 · Lesedauer 2 min

Die NEOS wollen einen - virtuellen - Runden Tisch zum Thema Frauen und Familie in der Corona-Krise. Es soll dabei um Alleinerziehende gehen, die durch die Schließung von Schulen und Kindergärten sowie durch den Wegfall des sozialen Netzes besonders belastet sind, um Infektionsschutz in Frauenhäuser sowie um häusliche Gewalt, teilte die Partei mit.

Die NEOS wollen einen - virtuellen - Runden Tisch zum Thema Frauen und Familie in der Corona-Krise. Es soll dabei um Alleinerziehende gehen, die durch die Schließung von Schulen und Kindergärten sowie durch den Wegfall des sozialen Netzes besonders belastet sind, um Infektionsschutz in Frauenhäuser sowie um häusliche Gewalt, teilte die Partei mit.

Bei Frauenhäusern und anderen Sozialeinrichtungen sehen die NEOS durch Besuchsrechte, durch WG-Wohnmodelle und den Wechsel von Bewohnerinnen und Betreuerinnen ein besonderes Infektionsrisiko. Dafür brauche es eigene Regeln, meinen sie. Zurzeit liege es an den Betreuerinnen in den Frauenhäusern selbst, hier Lösungen zu finden.

Angesichts der Befürchtungen um eine Zunahme der Gewalt gegen Frauen in Zusammenhang mit Corona wollen die NEOS einen Männernotruf, bei dem sich auch diese in Konfliktsituation Rat suchen können. "Ausgangsbeschränkungen, steigend Arbeitslosigkeit - das sind Faktoren, die immer zu mehr häusliche Gewalt führen. Wir müssen schon jetzt vorsorgen, dass es nicht so weit kommt", meinte Frauensprecherin Henrike Brandstötter.

Für Alleinerziehende können sich die NEOS einen Härtefallfonds vorstellen. Familiensprecher Michael Bernhard: "Durch die Ankündigungen der Regierung ist nun klar, dass diese Situation nicht Wochen, sondern Monate dauern wird. Wir müssen hier schleunigst ein konkretes Maßnahmenpaket schnüren." An dem virtuellen Runden Tisch sollen aus NEOS-Sicht die zuständigen Ministerien, die Parlamentsfraktionen sowie die betroffenen Einrichtungen und Organisationen teilnehmen.

Quelle: Agenturen