Meinl-Reisinger: Kurz "hält ein ganzes Land in Geiselhaft"

05. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger lehnt die Politik von Bundeskanzler Sebastian Kurz ganz klar ab, wie sie selbst im Sommergespräch erzählt. Bei PULS 24 Chefreporterin Manuela Raidl spricht die Politikerin u.a. auch über die Haltung der NEOS zu den ÖVP-Skandalen, die Oppositionsarbeit und den Fall Leonie.

"Was mich so stört ist, dass wir immer nur über die ÖVP-Krise und ÖVP-Skandale reden müssen", sagt NEOS-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. Dabei sei "so viel zu tun, um Österreich wieder nach vorne zu bringen. Doch das findet keinen Raum, weil alles zugedeckt wird mit der ÖVP-Krise", kritisiert sie die Regierungspartei im Sommergespräche bei PULS 24 Chefreporterin Manuela Raidl.

"Österreich war noch nie so gespalten"

Generell lehne sie die Art, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Politik mache ab. Denn diese sei gekennzeichnet von "spalten und polarisieren", kritisiert die NEOS-Chefin. "Österreich war noch nie so gespalten", wie unter Kurz und der Bundeskanzler "hält ein ganzes Land in Geiselhaft", sagt Meinl-Reisinger.

Dem "türkisen Polit-Establishment" ginge es nur um "Macht und überhaupt nicht um die Menschen", so die Politikerin. Das würden auch die Chats zeigen. Dabei geht es in dieser Debatte "ja nicht um nichts, sondern da geht es um eine ganz zentrale Frage: Ob ich mich darauf verlassen kann, dass die Politiker die Wahrheit sagen. Ich finde, jeder Mensch kann sich darauf verlassen, dass das was die Mächtigen sagen gilt, zählt und Gewicht hat", erklärt die NEOS-Chefin.

Die PULS 24 Sommergespräche mit Manuela Raidl –  jeden Montag 21:15 Uhr auf PULS 4 und PULS 24. Davor um 20:15 Uhr auf PULS 24: Newsroom Spezial: Die Sommergespräche.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea