APA - Austria Presse Agentur

Nehammer: Lockdown-Ende fix, "nur mehr Frage des Wie"

07. Dez 2021 · Lesedauer 2 min

Kanzler Karl Nehammer hat in seiner ersten Pressekonferenz klargestellt, dass der allgemeine Lockdown wie geplant enden werde. "Das Lockdown-Ende ist nur mehr eine Frage des Wie", sagte er am Dienstag.

Der neu angelobte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hat bei seiner ersten Pressekonferenz am Dienstag erklärt, dass das Ende des allgemeinen Lockdowns mit 12. Dezember fix ist. "Das Lockdown-Ende ist nur mehr eine Frage des Wie", sagte er vor Pressevertretern.

"Die Landeshauptleute haben sich ja darauf verständigt, dass der Lockdown beendet wird", meinte Nehammer. Nunmehr habe man eine positive Tendenz, die man zu einem positiven Trend machen müsse. Die Frage sei daher nicht, ob man den Lockdown beende sondern wie und mit welchen Schutzmaßnahmen. Man werde jedenfalls so vorsichtig als möglich vorgehen.

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Der Lockdown für Ungeimpfte werde aber in jedem Fall wie angekündigt nach dem 12. Dezember beibehalten, kündigte er weiters an. Er selbst sei auch für eine Öffnung von Gastronomie und Hotels, sagte er auf Nachfrage von Journalisten. Offen sei aktuell, welche Maßnahmen aufrecht bleiben. Eine FFP2-Maskenpflicht werde aber wohl fix beibehalten werden, kündigte Nehammer an.

Expertengipfel in Wien begonnen

Gleichzeitig mit Nehammers Pressekonferenz hat der Expertengipfel zu Öffnungen in Wien begonnen. Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) teilte mit, man werde "die weitere Vorgangsweise nach Auslaufen des Lockdowns am 12. Dezember zu besprechen".

Tirol für vollständige Öffnung, andere Lädner vorsichtiger

Zuletzt hatte es größere Zweifel gegeben, ob angesichts noch immer erheblicher Spitalsbelegungen tatsächlich schon alle geschlossenen Branchen wieder öffnen sollten. Dies hatte zwar der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) gefordert, beispielsweise aber der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) ein vorsichtiges Vorgehen befürwortet. Auch aus der niederösterreichischen Landesregierung hieß es gestern, dass an den Spitälern keine Entwarnung gegeben werden könne.

Stephan HoferQuelle: Agenturen / Redaktion / hos