Myanmars Junta begnadigt über 6.000 Gefangene zu Feiertag
Seither wird das Land von einem Bürgerkrieg erschüttert, in dem sich verschiedene Konfliktparteien bekämpfen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind in Myanmar tausende politische Aktivisten inhaftiert. Zu nationalen Feiertagen und buddhistischen Festen werden regelmäßig Amnestien ausgesprochen.
Die damalige britische Kolonie Myanmar hatte am 4. Jänner 1948 ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone erklärt. Dem war ein langer Befreiungskampf unter General Aung San vorausgegangen. Er war der Vater der Friedensnobelpreisträgerin und früheren De-Facto-Regierungschefin der kurzen Jahre der Demokratisierung, Aung San Suu Kyi.
Zusammenfassung
- Die Militärregierung in Myanmar hat zum 78. Unabhängigkeitstag am Sonntag die Begnadigung von 6.134 Gefangenen angekündigt.
- Unter den Freigelassenen sind auch 52 ausländische Staatsangehörige, wobei die Junta als Grund für die Amnestie "Mitgefühl" nannte.
- Seit der Machtübernahme des Militärs 2021 und dem Ausbruch des Bürgerkriegs sitzen laut Menschenrechtsorganisationen weiterhin tausende politische Aktivisten in Haft.
