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Moskau wirft Kiew Zerstörung von AKW-Strommasten vor

16. Aug. 2022 · Lesedauer 1 min

Russland beschuldigt die Ukraine, Strommasten eines Atomkraftwerks in Kursk im Süden Russlands zerstört zu haben. Der Geheimdienst FSB macht dafür "Saboteure" verantwortlich. Dadurch werde der Betrieb des Kraftwerks gestört, so der FSB weiter.

Insgesamt seien sechs Masten am 4., 9. und 12. August angegriffen worden. Das Kiewer Verteidigungsministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Kursk liegt rund 90 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Unabhängige Überprüfung nicht möglich 

Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In der Region ist es seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine wiederholt zu Explosionen an Treibstoff- und Munitionslagern gekommen.

Nach Angaben der Regierung in Moskau beantragte Großbritannien Überflugsrechte über Russland für ein Spionageflugzeug. Dies sei "eine beabsichtigte Provokation", erklärte das russische Verteidigungsministerium. Die russische Luftwaffe werde dafür sorgen, dass der Luftraum des Landes nicht verletzt werde.

Quelle: Agenturen