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Mindestens 50 Tote bei Kämpfen im Norden des Jemen

26. Sept 2021 · Lesedauer 1 min

Bei neuen Gefechten um die strategisch bedeutende Stadt Marib im Jemen sind nach Angaben aus Militärkreisen mindestens 50 Kämpfer getötet worden. Binnen 48 Stunden seien 43 Kämpfer der Huthi-Rebellen getötet worden, die meisten von ihnen bei Luftangriffen der Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens, hieß es am Sonntag aus Militärkreisen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Eine weitere Quelle sprach von mindestens sieben getöteten Kämpfern der regierungstreuen Truppen.

Marib ist die letzte Hochburg der jemenitischen Regierung im ölreichen Norden des Landes. Seit die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen ihre Offensive gegen die Stadt wieder verstärkt haben, sollen allein im September 400 Menschen bei den Kämpfen getötet worden sein.

Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen Menschen mussten flüchten. Die Vereinten Nationen stufen die Lage im Jemen als schwerste humanitäre Krise der Welt ein.

Quelle: Agenturen