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Mehr als 40 Tote bei zwei Attacken in Mali

07. Juni 2020 · Lesedauer 1 min

Bewaffnete Angreifer haben in zwei Dörfern des westafrikanischen Krisenstaates Mali insgesamt 43 Menschen getötet. Die Attacken richteten sich gegen die bei der Stadt Mopti gelegenen Dörfer Niagassadiou und Binedama, teilte die Regierung am Sonntag in einer Erklärung mit. Über die Hintergründe besteht noch Unklarheit.

Bewaffnete Angreifer haben in zwei Dörfern des westafrikanischen Krisenstaates Mali insgesamt 43 Menschen getötet. Die Attacken richteten sich gegen die bei der Stadt Mopti gelegenen Dörfer Niagassadiou und Binedama, teilte die Regierung am Sonntag in einer Erklärung mit. Über die Hintergründe besteht noch Unklarheit.

Unter den Opfern seien auch Frauen und Kinder, mehrere Häuser seien in Brand gesetzt worden. Nach Augenzeugenberichten sollen die Angreifer Uniformen getragen haben. In Mali und anderen Ländern der Sahelzone sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen.

Die UNO-geführte MINUSMA soll einen Beitrag zur Stabilisierung des westafrikanischen Krisenstaats Mali leisten. Daran beteiligen sich derzeit mehr als 50 Länder mit insgesamt knapp 13.000 Blauhelmsoldaten und 1.700 Polizisten. Aus Österreich nehmen aktuell zwei Bundesheer-Soldaten an dem UNO-Einsatz teil. Zudem stellt Wien momentan zwölf Soldaten für die EU-Ausbildungsmission EUTM Mali.

Quelle: Agenturen