APA/APA/AFP/STRINGER

Madura zeigt sich offen für Gespräche mit den USA

Heute, 03:04 · Lesedauer 1 min

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich inmitten der Spannungen mit den USA offen für eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten gezeigt. "Wo immer sie wollen und wann immer sie wollen", sagte Maduro am Donnerstag (Ortszeit) im Staatsfernsehen mit Blick auf mögliche Gespräche mit den USA über die Bereiche Drogenhandel, Öl und Migration.

Auf einen US-Angriff auf eine Hafenanlage angesprochen, der laut US-Präsident Donald Trump auf venezolanische Drogenboote abzielte, antwortete Maduro ausweichend. "Das könnte etwas sein, worüber wir in ein paar Tagen sprechen", sagte Maduro auf die Frage, ob er den Angriff bestätige oder dementiere. Es wäre der erste bekannte US-Angriff an Land gegen den Drogenhandel.

Maduro wird derzeit von Trump militärisch unter Druck gesetzt. Seit September greift die US-Armee immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden bereits mehr als 100 Menschen getötet. Die USA brachten zudem Kriegsschiffe vor der venezolanischen Küste in Stellung.

Trump beschuldigt den linksnationalistischen Maduro, Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen. Maduro wirft Trump vor, ihn stürzen zu wollen.

Zusammenfassung
  • Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich am Donnerstag offen für Gespräche mit den USA über Drogenhandel, Öl und Migration gezeigt und erklärte, er sei dazu 'wo immer sie wollen und wann immer sie wollen' bereit.
  • Im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen US-Angriff auf eine Hafenanlage, der laut Donald Trump gegen venezolanische Drogenboote gerichtet war, äußerte sich Maduro ausweichend und kündigte an, dies könne in den nächsten Tagen Thema sein.
  • Seit September greifen die USA regelmäßig Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an, wobei bereits mehr als 100 Menschen getötet wurden und Kriegsschiffe vor der venezolanischen Küste stationiert sind.