Lockdown für Ungeimpfte gilt an Feiertagen nicht

17. Dez. 2021 · Lesedauer 2 min

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) sagen, was zu Weihnachten gilt.

Wie angekündigt endet der Lockdown für Geimpfte. Der Lockdown für Ungeimpfte endet laut Gesetz ab 21. Dezember - er wird vom Nationalrat aber um weitere zehn Tage verlängert werden.

Wie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Familienministerin Susanne Raab nun ankündigten, gibt es aber über Weihnachten eine Ausnahme: Über die Feiertage wird der Lockdown für Ungeimpfte vorübergehend ausgesetzt.

Das gilt zu Weihnachten:

  • Ungeimpfte dürfen von 24. bis 26. Dezember und am 31. Dezember an Familienfeiern mit maximal zehn Personen teilnehmen - hier gilt keine 2G-Regel.
  • Ab elf Personen gilt die 2G-Regel. 
  • An Silvester wird zudem die Sperrstunde in der Gastronomie aufgehoben - es gelten die üblichen Sperrstunden der Bundesländer. 
  • Ansonsten bleiben die Regeln gleich: Der Lockdown für Geimpfte und Genesene wird aufgehoben, in Gastronomie und Hotellerie gilt die 2G-Regel.
  • Singen wird in Kirchen nicht erlaubt sein, Messen finden aber statt.

"Vorsicht walten lassen"

Die Adventzeit war mit Einschränkungen verbunden, so Mückstein - der dreiwöchige Lockdown habe einen Spielraum erarbeitet, den man jetzt nutzen wolle. "Es ist eine Zeit, bei der keine großen weihnachtlichen Gefühle aufkommen können, wenn Patienten sterben", sagte Mückstein. Er bedankte sich beim Spitalspersonal und bei allen Menschen, die die Maßnahmen eingehalten haben.

Weihnachten sollte aber ein Fest der Nächstenliebe sein, der Rücksichtnahme, man sollte sich darauf besinnen, was wirklich wichtig ist und andere schützen. Er appelliert, sich vor den Feiertagen testen zu lassen.

"Weihnachten mit Sicherheit"

"Wir haben uns durch den Lockdown eine gewisse Atempause verschafft", sagte Familienministerin Susanne Raab. Dadurch könne man Familienleben zu Weihnachten ermöglichen. Sie appelliert, die Feiertage auch zu nutzen, um Impfen zu gehen - auch, weil mit Omikron eine neue Gefahr auf uns zukomme. Derzeit gebe es in Österreich 75 bestätigte Fälle.

Quelle: Redaktion / koa