APA - Austria Presse Agentur

Live-Ticker zur US-Wahl 2020: Biden siegt auch in Nevada

07. Nov 2020 · Lesedauer 2 min

AP und CNN erklären Joe Biden zum "elected President". Biden wird damit 46. US-Präsident.

Joe Biden gewinnt am Samstag die Bundesstaaten Nevada und Pennsylvania, holt sich nochmal 26 Wahlleute und gewinnt damit die gesamte Wahl. Biden wird damit der 46. Präsident der USA.

Neben anderen US-Medien hat auch der Trump-freundliche TV-Sender Fox Joe Biden zum Sieger der US-Präsidentenwahl erklärt. "Joe Biden gewählter 46. Präsident", titelte der Sender am Samstag auf einem Banner. Fox gilt als "Haus und Hof"-Kanal von Präsident Donald Trump. Dieser nennt einige der Moderatoren seine "Freunde".

Vorausgegangen war eine große Aufholjagd Bidens bei der Auszählung der Stimmen. Trump hatte am Mittwochmorgen (Ortszeit) noch mit mehr als 600.000 Stimmen vorne gelegen. Das lag daran, dass in Pennsylvania zunächst die Stimmen vom Wahltag gezählt wurden - und die fielen mehrheitlich für Trump aus. Die Frühwähler, die eher für Biden stimmten, wurden erst später ausgewertet. Bei der Wahl 2016 konnte sich Trump in Pennsylvania sehr knapp durchsetzen. Er lag nur 0,7 Prozentpunkte vor seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton.

Trump erkennt Bidens Sieg nicht an

US-Präsident Donald Trump will den Wahlsieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden bei der Präsidentenwahl in den USA nicht anerkennen. "Die einfache Tatsache ist, dass diese Wahl noch lange nicht vorbei ist", teilte Trump am Samstag mit. Zuvor hatten US-Medien Biden übereinstimmend als Sieger der Präsidentenwahl ausgerufen.

Noch nicht vollständig ausgezählt sind: North Carolina (15), Georgia (16) und Alaska (3). 

Biden hält derzeit 290 Wahlmänner aus 25 Staaten (Nevada, Pennsylvania, Arizona, Minnesota, Washington, Oregon, Kalifornien, Illinois, Virginia, Maryland, Delaware, New Jersey, New Hampshire, Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, Vermont, New York, New Mexico, Colorado, Washington D.C., Maine, Hawaii, Wisconsin, Michigan).

Trump gewinnt 214 Wahlmänner aus 22 Staaten (Florida, Texas, Ohio, Montana, Idaho, Missouri, Kansas, Arkansas, Oklahoma, Mississippi, Alabama, Tennessee, Kentucky, West Virginia, South Carolina, Wyoming, South Dakota, North Dakota, Nebraska, Louisiana, Alabama, Indiana, Maine). Für den Sieg sind 270 Wahlmännern erforderlich.

Alle Ergebnisse im Überblick finden Sie hier. Die Berechnungen beruhen auf Wählerbefragungen und Stimmenauszählungen der Nachrichtenagentur "AP".

Stephan Hofer, Radoslaw Zak, Stefanie Stocker, Soraya Pechtl, Alexander Plank-Bachselten, Mathias MorscherQuelle: Agenturen / Redaktion