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Lawrow setzt Afrika-Tour fort

25. Juli 2022 · Lesedauer 1 min

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat als Teil seiner im Westen aufmerksam verfolgten Afrika-Reise am Montag die Republik Kongo besucht. Seiner Sprecherin zufolge war es das erste Mal überhaupt, dass ein Außenminister Russlands oder der Sowjetunion das Land in Zentralafrika bereist. Die Republik Kongo liegt nordwestlich der Demokratischen Republik Kongo. Lawrow traf Präsident Denis Sassou Nguesso, der mit einer fünfjährigen Unterbrechung seit 1979 an der Macht ist.

Er hatte zuvor Ägypten besucht und dort Getreidelieferungen versprochen. Weitere Stationen sind in Uganda und Äthiopien geplant. Die Reise durch Afrika soll die Beziehungen zwischen Russland und Ländern in Afrika stärken, von denen viele sich nicht gegen die russische Invasion der Ukraine gestellt haben. In einem Zeitungskommentar lobte Lawrow Afrika dafür, westlichem Druck zur Einführung einer unipolaren Weltordnung widerstanden zu haben.

"Wir begrüßen den wohlüberlegten afrikanischen Standpunkt zur Lage in der und um die Ukraine", schrieb er. Auch der Westen umwirbt gegenwärtig Afrika: Der französische Präsident Emmanuel Macron soll Kamerun, Benin und Guinea-Bissau besuchen, während ein Sondergesandter der USA in Ägypten und Äthiopien erwartet wird.

Quelle: Agenturen