APA/APA/AFP/SERGEY SHESTAK

Laut Kiew Serie von russischen Angriffen abgewehrt

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Die ukrainischen Truppen haben am Sonntag nach eigener Darstellung rund 50 Angriffe russischer Einheiten an verschiedenen Frontabschnitten im Osten des Landes abgewehrt. Die Schwerpunkte der Angriffe lagen nach Angaben des Generalstabs in Kiew rund um die Orte Limansk, Bachmut, Awdijiwka und Marijinsk. Die Vorstöße seien "mit professionellen und koordinierten Aktionen" abgeschlagen worden. Dabei hätten die russischen Einheiten erneut schwere Verluste erlitten.

Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. Das russische Militär versucht bereits seit Wochen, die weitgehend starren Frontlinien im Osten der Ukraine zu durchbrechen.

Eine vermutlich von der Ukraine aus gestartete Drohne ging am Sonntag nach russischen Angaben knapp 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Moskau nieder und detonierte. Bei der Explosion in dem Dorf Kirejewsk bei Tula seien drei Menschen verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur TASS. An mehreren Gebäuden sei erheblicher Sachschaden entstanden. Die Angaben ließen sich von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüfen.

Bei der Drohne handelt es sich nach Angaben russischer Ermittler um eine Tu-141 "Strisch" ("Uferschwalbe"). Die in den 1970er-Jahren entwickelte Drohne diente ursprünglich zur Aufklärung, soll aber von den ukrainischen Streitkräften zur Kamikaze-Drohne umgebaut worden sein. Russland führt seit 13 Monaten einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine.

ribbon Zusammenfassung
  • Die ukrainischen Truppen haben am Sonntag nach eigener Darstellung rund 50 Angriffe russischer Einheiten an verschiedenen Frontabschnitten im Osten des Landes abgewehrt.
  • Die Schwerpunkte der Angriffe lagen nach Angaben des Generalstabs in Kiew rund um die Orte Limansk, Bachmut, Awdijiwka und Marijinsk.
  • Dabei hätten die russischen Einheiten erneut schwere Verluste erlitten.
  • Die Angaben ließen sich von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüfen.