Länder wollen bei Telemedizin mitreden
Es geht um die Ausschreibung für die Betriebsführung eines telemedizinischen Ambulatoriums inklusive einer Telemedizinplattform ab 2027. Hauptkritikpunkt: Die seit 2019 zur Verfügung stehende telefonische Gesundheitsberatung in den Ländern unter der Rufnummer 1450 wird zu wenig berücksichtigt. Auch an mangelnder Einbindung und Informationsdefiziten stößt man sich. "Wenn ein bundesweites Modell aufgebaut wird, dann nur im Einklang mit den Bundesländern", wurde Tirols Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) zitiert.
Zusammenfassung
- Die Gesundheitsreferenten der Bundesländer kritisieren die Ausbaupläne der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) für Telemedizin und fühlen sich bei der aktuellen Ausschreibung für ein telemedizinisches Ambulatorium ab 2027 zu wenig eingebunden.
- Ein Hauptkritikpunkt ist, dass die seit 2019 verfügbare telefonische Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450 in den Plänen der ÖGK zu wenig berücksichtigt wird.
- Tirols Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) betont, dass ein bundesweites Telemedizin-Modell nur im Einklang mit den Bundesländern aufgebaut werden dürfe.
