Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt zu Nahost
Bei Sicherheitsstufe 4 warnt das Außenministerium vor allen Reisen in diese Länder. Für den Iran und den Irak gilt diese Sicherheitsstufe schon länger. Derzeit befinden sich nach Behördenangaben rund 14.000 Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sowie etwa 400 Reisende in den betroffenen Regionen.
In Österreich selbst haben die Sicherheitsbehörden laut Innenministerium die Maßnahmen zum Schutz von iranischen, israelischen und amerikanischen Einrichtungen an die neue Lage angepasst, hieß es auf Anfrage der APA. Die Situation werde gemeinsam mit dem Verfassungsschutz und im engen Austausch mit Sicherheitsbehörden im Ausland "intensiv beobachtet", um gezielte Präventionsstrategien und ein Höchstmaß an Sicherheit für die Menschen in Österreich zu gewährleisten. Dabei besteht laut Ministerium aktuell für Österreich - wie für viele andere europäische Staaten - eine erhöhte Bedrohungslage, aber keine konkrete Gefährdung.
Zusammenfassung
- Das Wiener Außenministerium hat angesichts der Lage im Nahen Osten einen Krisenstab einberufen und beobachtet fortlaufend die Entwicklungen in Israel und Iran.
- Für Israel, Katar, Bahrain, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait gilt nun die höchste Reisewarnstufe 4, von Reisen wird ausdrücklich abgeraten; für Iran und Irak besteht diese Warnstufe bereits länger.
- Aktuell halten sich rund 14.000 Auslandsösterreicher:innen und etwa 400 Reisende in den betroffenen Regionen auf, während österreichische Behörden die Schutzmaßnahmen für gefährdete Einrichtungen verstärken.
